Cornelia Kleÿboldt Cornelia Kleÿboldt

home

Texterin
Coach für Künstler
Kunstführungen

Referenzen
Künstlerverzeichnis
Resonanz

Biographisches
Texte / Arbeitsproben
Preise / Leistungen
Informationsflyer

Kontakt/Anfragen
Links
Impressum

Aktuelles
Kunstblog


Gerd-Lothar Reschke, Autor, München

" Text über einen Künstler

Mit dem Text Himmelsbilder : "Mit dem Herzen im Himmel und mit den Füßen auf der Erde", den sie für den Maler Philipp Reisacher verfaßt hat, hat sich Cornelia Kleÿboldt wieder einmal selbst übertroffen. Ich kenne Philipp und seine Bilder nun schon seit mehreren Jahren und kann nur staunen, mit welchem Einfühlungsvermögen sie seine tieferen Intentionen aufgefangen und in Worte verwandelt hat.

Diese Art zu schreiben ist kein "Schreiben über", sondern ein Sich-Hineinstürzen in die Bodenlosigkeit eines anderen Seins, bei dem der Betrachter längst kein Außenstehender mehr ist, der bloß etwas ihm Gegenüberstehendes anschaut. Nur wenige können so schreiben, und noch weniger innerhalb der Kunstszene. Dort dominiert meistens der intellektuelle Dünkel, der vor keiner noch so hochgestochenen Unverständlichkeit mehr zurückschreckt, wenn sie nur "anspruchsvoll" klingt.

Ob der, über den geschrieben wird, überhaupt ein Künstler ist, oder ob er sich nur so nennt – das habe ich mich bei all meinen Auseinandersetzungen mit Kunst stets als erstes gefragt. Gibt es dort (bei Werk und Künstler) eine Tiefe zu entdecken, oder prallt man nur auf eine Oberfläche, hinter der keine weitere Substanz anzutreffen ist? Und dann gibt es da noch die komplementäre Erfahrung mit den "Kritikern", einer zu den angeblichen "Künstlern" genau passende Gattung Mensch, die leicht zu einer herablassenden Pose tendiert, wenn sie nicht für Wert, Anerkennung und liebendes Einfühlungsvermögen steht, sondern eher für Wertlosigkeit und Entwertung.

Cornelia ist von ihrem ganzen Wesen her prädestiniert für jene Art von Empathie, die im Künstler zuallererst den Gebenden und Spendenden sieht, also einen, der seine Umwelt bereichert, inspiriert oder aufmerksamer macht. Ihre Kunst besteht darin, das, was der Künstler in seiner Sprache – hier: dem Malen – vermittelt, in Worte abzubilden, was auf eine Weise immer unmöglich bleiben muß, weil es sich ja um ein Ersatzmedium handelt.

Es wird immer nur Versuche der Annäherung geben können. Diese betreffen dann aber nicht nur das Werk, sondern Person und Wesensart des Künstlers selbst, und dabei besonders das, was ihn in seinem Innern bewegt und antreibt. Die so entstehenden Texte beschreiben stets beides: sowohl das Werk als auch seinen Urheber. Erst in dieser Doppelperspektive (die der Künstler meistens nicht bewußt wahrnimmt, aber ständig, vor allem während seines Schaffens, sehr intensiv erfährt) wird aus der Kunstbeschreibung etwas Neues, fast schon eine eigene Art von Kunstwerk. Eine solche Hervorbringung löst sich von ihrem Gegenstand und beschreibt nicht nur den Künstler und sein Werk, sondern auch den Betrachter, also den, der zu einer mehr oder weniger großen Einfühlung imstande ist.

Der gute Kunsttext saugt den, der ihn liest (oder hört), mit in diese gemeinsame Welt hinein. Es geht hier also überhaupt nicht um irgendeine intellektuelle Kunstkritik, sondern um eine Erfahrung, die viel tiefer und aufwühlender ist, als die meisten wissen. Weil gute Kunsttexte aber so selten sind, kennen wir das kaum noch. Es ist in unserer oberflächlichen, auf vordergründige Unterhaltung und schnell konsumierbare Reize orientierten Gesellschaft auch nicht mehr erwünscht, zumindest dann nicht, wenn nicht genug Freiraum für neue Erfahrungen vorhanden ist und wenn die Beteiligten die wichtigen Dinge des Lebens schon allzusehr vergessen und verdrängt haben. "

Gerd-Lothar Reschke, Autor
27.6.2007


Radio Reschke,
München



Empfehlung Wolfgang Eitler, Süddeutsche Zeitung:

"Cornelia Kleÿboldt habe ich bei mehreren Führungen und Vorträgen kennengelernt. Sie hat dabei nicht nur mich durch ihre außergewöhnliche Art beeindruckt, wie sie ihren Zuhörern Kunst nahe bringt.

Ohne Umwege über kunsttheoretische und ikonographische Erläuterungen gelingt es ihr, die Neugier der Betrachter auf die Kunst und den Mut zu wecken, hinzuschauen. Durch ihren direkten Zugang zur bildenden Kunst sind Kleÿboldts Führungen und Vorträge eine besondere Schule des Sehens.

Deshalb hat sich die Dachauer Ausgabe der Süddeutschen Zeitung dazu entschlossen, Cornelia Kleÿboldt zu bitten, doch als Autorin tätig zu werden.

Die Bildende Kunst spielt mit zwei zeitgenössischen kommunalen Galerien, einer Gemäldegalerie mit Werken der Dachauer Künstlerkolonie oder mit einem Bezirksmuseum wohl die entscheidende Rolle im kulturellen Leben von Stadt und Landkreis Dachau. Deshalb legt die Redaktion sehr großen Wert auf sachkundige und auch spannend zu lesende Artikel über Ausstellungen und Künstler.

Cornelia Kleÿboldt hat mit ihren zupackenden Portraits, Features und Kritiken sehr schnell eine große Lesergemeinde für sich eingenommen."

Wolfgang Eitler
(Chef vom Dienst)

17.2.2004


Süddeutsche Zeitung
Dachauer SZ
Redaktion und Geschäftsstelle
Färbergasse 4
82551 Dachau



Empfehlung Prof. Helmut Sturm, Akademie der Bildenden Künste, München:

"Seit 1989 kenne ich Frau Cornelia Kleÿboldt.
Sie hielt mehrere Vorträge in der Akademie, die mit regem Interesse aufgenommen wurden.

Besonders vertraut ist sie mit den Studenten meiner Malklasse, deren Entwicklung sie in diesen Jahren mit großem Interesse verfolgt hat und über deren Arbeit sie Einführungsreden bei Vernissagen gehalten hat.

Cornelia Kleÿboldt schafft es, das Publikum in besonderer Weise an die Werke einer Ausstellung heranzuführen.

Ich kann sie als Einführungsrednerin und für Katalogtexte mit allem Nachdruck empfehlen."


Prof. Helmut Sturm
München, den 6. April 1998


Akademie der Bildenden Künste München
Akademiestraße 2
80799 München



Empfehlung Klaus Lea, Galerie Klaus Lea, München:

"Frau Cornelia Kleÿboldt hat sich in den Jahren von 1989 bis 1998 als Mitarbeiterin - Texterin, Autorin und Organisatorin - in meiner Galerie bestens bewährt, indem sie Kenntnis mit Feingefühl in allen künstlerischen Belangen auf harmonische Weise verbinden konnte.

Deshalb kann ich Cornelia Kleÿboldt guten Gewissens weiterempfehlen."

Klaus Lea


Galerie Klaus Lea
Türkenstraße 96 (Hofgebäude)
80799 München



Empfehlung Thomas Stadler, Künstler, Oberndorf bei Salzburg:

"Während die Kunst historischen Hüter von Sachlichkeit und begrifflich exakter Schubladisierung längst gekauft sind von kommerziellen Hochglanzseiten oder in fragwürdigen Großarchiven verstauben, macht sich Cornelia Kleÿboldt täglich aufs Neue auf den Weg.

Sie trifft und schaut, besucht und redet mit der Münchner Kunstszene und darüber hinaus. Sie vertraut der Wahrnehmung – noch immer.

Ich kenne sie seit ihren Anfängen als Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin. Sie hatte immer eine leidenschaftliche Beziehung zur Kunst. Der emotionale Zugang entwickelte sich vom angeblichen Nachteil über die Jahre zum Charisma und zur herausragenden Qualifikation. Ihre Texte und Reden waren immer mitreissend und entweder völlig abgelehnt oder begeistert gefeiert.

Die Leidenschaft der Einfühlung, so dass die Wirklichkeit gegenüber ganz durch die begegnende Person hindurchgeht, bevor sie die entsprechenden Worte findet, diese dramatische Wertschätzung von Kunst war von Anfang an, was Cornelia durch alle ihre Begegnungen zur persönlichen Biographin für viele KünstlerInnen werden ließ.

Was heißt "coaching"? Kann doch nur heißen: Die Gesprächspartner auf das Eigentliche ihrer Arbeit aufmerksam zu machen. Nicht auf schnelles Geld und reisserische Öffentlichkeit, sondern auf das unverwechselbar Eigenständige ihrer Arbeit.

Kleÿboldts Sachlichkeit ist eine vitale, dramatische Annäherung an Kunst, ist eine Einfühlung über alle Sinne und eine unnachahmliche Fähigkeit in komplexe Kunstsprache zu bringen, was sie erlebt.

Diese ungeheure Aufwertung gepaart mit einem großherzigen Respekt vor der Arbeit anderer, ist mehr als eine Beschreibung und Zuordnung, ist mehr als Presseerklärung oder Programminformation, ist genuin Kunst im uralten und immerzu ungelösten Dialog von Wort und Bild.

Kleÿboldt kennt die Münchner Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts, hat sie oft und oft aufgesucht. Kennt ihre leuchtenden Anfänge im Lenbachhaus und die Protagonisten der Nachkriegskunst - einige davon persönlich. Die Künstlerkollektive der Fünfziger und Sechzigerjahre, die Jungen Wilden der Achziger Jahre, die Konzeptualisten und die Neuen MedienkünstlerInnen.

Sie hat sie beobachtet über lange Zeiträume und Entwicklungen versucht mitzuvollziehen. Sie hat mich als Jungen Wilden kennengelernt und den Bezug zu den Anfängen in Wien und München persönlich hergestellt.

Ihre oft schier zupackende Wahrnehmung vergewaltigt nicht; räubert auch nicht in alten Gemäuern sondern entwickelt eine komplexe Rosenhecke, durch die Prinzen und Prinzessinen treten.

Sie vergräbt Textfragmente in oft nasser kalter Erde und entflammt von Wahrnehmungsversatzstücken her anschließend ein ummauertes Geviert, aus dem die Hitze der unmittelbaren Lesart einer Form eine Glocke sprachlicher Durchdringung schmilzt.

"Verstehen" ist das Rätsel ihrer Werthaltung und darin resistent gegen Oberbürgermeisters Fettnäpfe oder Galerie Platzhirschendes Röhren. Verstehen ist: Im Kunstverein Dachau genauso akribisch Zutaten sammeln wie in der Pinakothek der Moderne – heißt: Das Galadinner verspeisen ohnehin die Eingeflogenen nicht.

Die Entdeckung ist Gegenstand ihrer Recherchen, die Wahrnehmung und was sie mit der Kunst tut und die Kunst und was sie mit der Wahrnehmung tut.

Die "innere Notwendigkeit" diesmal auf Kuratorenseite – ein Ansatz der Neunzigerjahre, dem Kleyboldt soeben Dauer verleiht, den sie zum tragfähigen Konzept für die Zukunft einer Wiedergewinnung des Auratischen in der Kunst widmet.

Für viele von uns war es Prostitution - der Weg zum Galeristen oder vor die zahllosen gähnenden Juroren. Kleÿboldt brachte immer Bekleidung, auch Verkleidung mit. Sie zeigte, wie viel Annäherung bei entsprechendem Respekt möglich ist und wie billig die Ergebnisse der Durchschauer werden.

Das Begehren zur Kunst – unabhängig der Begehrlichkeiten von Geld und Macht sucht den Kern der Gestaltfindung, den Kern des "Was willst Du eigentlich".

Compassion and art – ihre Biographie ist verwoben mit der Kunst nicht wie die Peggy Guggenheims, sondern als geistreicher und formstarker Brennpunkt einer Szene, die sich permanent horizontal in Anpassungsspielen zu verlieren droht.

Soutine war nicht nur Programm der Diplomarbeit. Soutine war ein Einblick in den Ort der Begegnung, in eine Nähe, deren einziger Schutz die Kunst ist, das Bild: die uralte Ikonostase am Scheitel der Durchdringung von Wort und Bild."

Thomas Stadler, Künstler
5. Juni 2006


Ziegeleistrasse 1
A - 5110 Oberndorf bei Salzburg



Empfehlung Alfons Neumüller, Stellvertretender Leiter Regionalcenter Süd, Stellvertretender Kaufmännischer Leiter, E.ON Kernkraft GmbH Kernkraftwerk Isar:

"Wagnis und Gewinn ?

Wir, das Führungsteam der Kernkraftwerke Isar, besuchten die Ateliergemeinschaft Mixküche im Rahmen unserer jährlichen Strategietagung und wagten uns damit auf ein absolut ungewohntes Terrain.

In der unserem Berufstand entsprechenden «weisen Vorsicht und redundanzgestützten Sicherheit»" hatten wir Sie, Frau Kleÿboldt, als sachkundige Wegbegleitung bestellt.

Das Wagnis wurde belohnt und unser Experiment, einmal uns vollkommen Fremdes kennenzulernen, ist umfassend gelungen.

Wir hatten uns auch für die richtige Begleitung entschieden. Sie haben uns mit Ihren sehr umfassenden Einführungen zu den Künstlern, ihre Art des Schaffens und ihre Technik sowie zu den ausgestellten Werken eingestimmt und auf diese «Reise» mitgenommen.

Wir konnten unsere eigenen Sichtweisen spiegeln mit den erklärenden Ausführungen von Ihnen und weiterhin auch gegenüberstellen den Vorstellungen der Künstler.

Sie blieben keine Antwort auf unsere vielen Fragen schuldig. Sie haben uns unterschiedliche Betrachtungsweisen eröffnet und uns erkennen lassen, dass diese durch den Betrachter immer subjektiv ausgelöst und gesteuert werden. Wir mussten uns mit dem Unterschied unserer Berufswelt zu der der Künstler der Mixküche ausgiebig auseinandersetzen.

Danke für die sachkundige und charmante Begleitung in die für uns bisher unbekannte «Welt».

Es hat uns allen wirklich Spaß gemacht.

Freundliche Grüße
Alfons Neumüller"

Alfons Neumüller
Stellvertretender Leiter Regionalcenter Süd
Stellvertretender Kaufmännischer Leiter

1. Februar 2008


Kernkraftwerk Isar E.ON Kernkraft GmbH
Kernkraftwerk Isar
84049 Essenbach



home| Texterin| Coach für Künstler | Kunstführungen | Resonanz | Aktuelles | Links
Copyright © 2006-2010 Cornelia Kleÿboldt | Impressum + Kontakt