|
home
Texterin
Coach für Künstler
Kunstführungen
Referenzen
Künstlerverzeichnis
Resonanz
Biographisches
Texte / Arbeitsproben
Preise / Leistungen
Informationsflyer
Kontakt/Anfragen
Links
Impressum
Aktuelles
Kunstblog
|
Gerd-Lothar Reschke, Autor, München |
Empfehlung Wolfgang Eitler, Süddeutsche Zeitung, Dachau |
Empfehlung Helmut Sturm, ehem. Prof. Akademie der Bildenden Künste, München |
Empfehlung Klaus Lea, Galerist, München |
Empfehlung Thomas Stadler, Künstler, Oberndorf bei Salzburg |
Empfehlung Alfons Neumüller, Stellvertretender Leiter Regionalcenter Süd,
Stellvertretender Kaufmännischer Leiter, E.ON Kernkraft GmbH Kernkraftwerk Isar
Gerd-Lothar Reschke, Autor, München
"
Text über einen Künstler
Mit dem Text Himmelsbilder
: "Mit dem Herzen im Himmel und mit den Füßen auf der Erde",
den sie für den Maler Philipp Reisacher verfaßt hat, hat sich Cornelia Kleÿboldt wieder
einmal selbst übertroffen. Ich kenne Philipp und seine Bilder nun schon seit mehreren
Jahren und kann nur staunen, mit welchem Einfühlungsvermögen sie seine tieferen
Intentionen aufgefangen und in Worte verwandelt hat.
Diese Art zu schreiben ist kein "Schreiben über", sondern ein Sich-Hineinstürzen
in die Bodenlosigkeit eines anderen Seins, bei dem der Betrachter längst
kein Außenstehender mehr ist, der bloß etwas ihm Gegenüberstehendes anschaut.
Nur wenige können so schreiben, und noch weniger innerhalb der Kunstszene.
Dort dominiert meistens der intellektuelle Dünkel, der vor keiner noch so
hochgestochenen Unverständlichkeit mehr zurückschreckt, wenn sie
nur "anspruchsvoll" klingt.
Ob der, über den geschrieben wird, überhaupt ein Künstler ist, oder ob er sich
nur so nennt – das habe ich mich bei all meinen Auseinandersetzungen mit Kunst
stets als erstes gefragt. Gibt es dort (bei Werk und Künstler) eine Tiefe zu
entdecken, oder prallt man nur auf eine Oberfläche, hinter der keine weitere
Substanz anzutreffen ist? Und dann gibt es da noch die komplementäre Erfahrung
mit den "Kritikern", einer zu den angeblichen "Künstlern" genau passende Gattung
Mensch, die leicht zu einer herablassenden Pose tendiert, wenn sie nicht für Wert,
Anerkennung und liebendes Einfühlungsvermögen steht, sondern eher für Wertlosigkeit
und Entwertung.
Cornelia ist von ihrem ganzen Wesen her prädestiniert für jene Art von Empathie,
die im Künstler zuallererst den Gebenden und Spendenden sieht, also einen, der
seine Umwelt bereichert, inspiriert oder aufmerksamer macht. Ihre Kunst besteht
darin, das, was der Künstler in seiner Sprache – hier: dem Malen – vermittelt,
in Worte abzubilden, was auf eine Weise immer unmöglich bleiben muß, weil es sich
ja um ein Ersatzmedium handelt.
Es wird immer nur Versuche der Annäherung geben können. Diese betreffen
dann aber nicht nur das Werk, sondern Person und Wesensart des Künstlers selbst,
und dabei besonders das, was ihn in seinem Innern bewegt und antreibt. Die so entstehenden
Texte beschreiben stets beides: sowohl das Werk als auch seinen Urheber. Erst in dieser
Doppelperspektive (die der Künstler meistens nicht bewußt wahrnimmt, aber ständig, vor
allem während seines Schaffens, sehr intensiv erfährt) wird aus der Kunstbeschreibung
etwas Neues, fast schon eine eigene Art von Kunstwerk. Eine solche Hervorbringung löst
sich von ihrem Gegenstand und beschreibt nicht nur den Künstler und sein Werk, sondern
auch den Betrachter, also den, der zu einer mehr oder weniger
großen Einfühlung imstande ist.
Der gute Kunsttext saugt den, der ihn liest (oder hört), mit in diese
gemeinsame Welt hinein. Es geht hier also überhaupt nicht um irgendeine
intellektuelle Kunstkritik, sondern um eine Erfahrung, die viel tiefer und
aufwühlender ist, als die meisten wissen. Weil gute Kunsttexte aber so selten sind,
kennen wir das kaum noch. Es ist in unserer oberflächlichen, auf vordergründige
Unterhaltung und schnell konsumierbare Reize orientierten Gesellschaft auch nicht
mehr erwünscht, zumindest dann nicht, wenn nicht genug Freiraum für neue Erfahrungen
vorhanden ist und wenn die Beteiligten die wichtigen Dinge des Lebens schon allzusehr
vergessen und verdrängt haben. "
Gerd-Lothar Reschke, Autor
27.6.2007
Radio Reschke,
München
Empfehlung Wolfgang Eitler, Süddeutsche Zeitung:
"Cornelia Kleÿboldt habe ich bei mehreren Führungen und Vorträgen kennengelernt.
Sie hat dabei nicht nur mich durch ihre außergewöhnliche Art beeindruckt, wie sie
ihren Zuhörern Kunst nahe bringt.
Ohne Umwege über kunsttheoretische und ikonographische
Erläuterungen gelingt es ihr, die Neugier der Betrachter auf die Kunst und den Mut zu wecken,
hinzuschauen. Durch ihren direkten Zugang zur bildenden Kunst sind Kleÿboldts Führungen
und Vorträge eine besondere Schule des Sehens.
Deshalb hat sich die Dachauer Ausgabe der Süddeutschen Zeitung dazu entschlossen, Cornelia
Kleÿboldt zu bitten, doch als Autorin tätig zu werden.
Die Bildende Kunst spielt mit zwei zeitgenössischen kommunalen Galerien, einer Gemäldegalerie mit Werken der Dachauer
Künstlerkolonie oder mit einem Bezirksmuseum wohl die entscheidende Rolle im
kulturellen Leben von Stadt und Landkreis Dachau. Deshalb legt die Redaktion sehr
großen Wert auf sachkundige und auch spannend zu lesende Artikel über Ausstellungen
und Künstler.
Cornelia Kleÿboldt hat mit ihren zupackenden Portraits, Features und Kritiken
sehr schnell eine große Lesergemeinde für sich eingenommen."
Wolfgang Eitler
(Chef vom Dienst)
17.2.2004
Süddeutsche Zeitung
Dachauer SZ
Redaktion und Geschäftsstelle
Färbergasse 4
82551 Dachau
Empfehlung Prof. Helmut Sturm, Akademie der Bildenden Künste, München:
"Seit 1989 kenne ich Frau Cornelia Kleÿboldt.
Sie hielt mehrere Vorträge in der Akademie, die mit regem Interesse aufgenommen wurden.
Besonders vertraut ist sie mit den Studenten meiner Malklasse, deren
Entwicklung sie in diesen Jahren mit großem Interesse verfolgt hat und
über deren Arbeit sie Einführungsreden bei Vernissagen gehalten hat.
Cornelia Kleÿboldt schafft es, das Publikum in besonderer Weise an die Werke einer Ausstellung heranzuführen.
Ich kann sie als Einführungsrednerin und für Katalogtexte mit allem Nachdruck
empfehlen."
Prof. Helmut Sturm
München, den 6. April 1998
Akademie der Bildenden Künste München
Akademiestraße 2
80799 München
Empfehlung Klaus Lea, Galerie Klaus Lea, München:
"Frau Cornelia Kleÿboldt hat sich in den Jahren von 1989 bis 1998 als Mitarbeiterin - Texterin,
Autorin und Organisatorin - in meiner Galerie bestens bewährt, indem sie Kenntnis mit Feingefühl
in allen künstlerischen Belangen auf harmonische Weise verbinden konnte.
Deshalb kann ich Cornelia Kleÿboldt guten Gewissens weiterempfehlen."
Klaus Lea
Galerie Klaus Lea
Türkenstraße 96 (Hofgebäude)
80799 München
Empfehlung Thomas Stadler, Künstler, Oberndorf bei Salzburg:
"Während die Kunst historischen Hüter von Sachlichkeit
und begrifflich exakter Schubladisierung längst
gekauft sind von kommerziellen Hochglanzseiten oder in
fragwürdigen Großarchiven verstauben, macht sich
Cornelia Kleÿboldt täglich aufs Neue auf den Weg.
Sie
trifft und schaut, besucht und redet mit der Münchner
Kunstszene und darüber hinaus. Sie vertraut der
Wahrnehmung – noch immer.
Ich kenne sie seit ihren Anfängen als
Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin. Sie hatte
immer eine leidenschaftliche Beziehung zur Kunst. Der
emotionale Zugang entwickelte sich vom angeblichen
Nachteil über die Jahre zum Charisma und zur
herausragenden Qualifikation. Ihre Texte und Reden
waren immer mitreissend und entweder völlig abgelehnt
oder begeistert gefeiert.
Die Leidenschaft der
Einfühlung, so dass die Wirklichkeit gegenüber ganz
durch die begegnende Person hindurchgeht, bevor sie
die entsprechenden Worte findet, diese dramatische
Wertschätzung von Kunst war von Anfang an, was
Cornelia durch alle ihre Begegnungen zur persönlichen
Biographin für viele KünstlerInnen werden ließ.
Was heißt "coaching"? Kann doch nur heißen: Die
Gesprächspartner auf das Eigentliche ihrer Arbeit
aufmerksam zu machen. Nicht auf schnelles Geld und
reisserische Öffentlichkeit, sondern auf das
unverwechselbar Eigenständige ihrer Arbeit.
Kleÿboldts
Sachlichkeit ist eine vitale, dramatische Annäherung
an Kunst, ist eine Einfühlung über alle Sinne und eine
unnachahmliche Fähigkeit in komplexe Kunstsprache zu
bringen, was sie erlebt.
Diese ungeheure Aufwertung
gepaart mit einem großherzigen Respekt vor der Arbeit
anderer, ist mehr als eine Beschreibung und Zuordnung,
ist mehr als Presseerklärung oder Programminformation,
ist genuin Kunst im uralten und immerzu ungelösten
Dialog von Wort und Bild.
Kleÿboldt kennt die Münchner Kunst des zwanzigsten
Jahrhunderts, hat sie oft und oft aufgesucht. Kennt
ihre leuchtenden Anfänge im Lenbachhaus und die
Protagonisten der Nachkriegskunst - einige davon
persönlich. Die Künstlerkollektive der Fünfziger und
Sechzigerjahre, die Jungen Wilden der Achziger Jahre,
die Konzeptualisten und die Neuen MedienkünstlerInnen.
Sie hat sie beobachtet über lange Zeiträume und
Entwicklungen versucht mitzuvollziehen.
Sie hat mich als Jungen Wilden kennengelernt und den
Bezug zu den Anfängen in Wien und München persönlich
hergestellt.
Ihre oft schier zupackende Wahrnehmung
vergewaltigt nicht; räubert auch nicht in alten
Gemäuern sondern entwickelt eine komplexe Rosenhecke,
durch die Prinzen und Prinzessinen treten.
Sie vergräbt Textfragmente in oft nasser kalter Erde
und entflammt von Wahrnehmungsversatzstücken her
anschließend ein ummauertes Geviert, aus dem die Hitze
der unmittelbaren Lesart einer Form eine Glocke
sprachlicher Durchdringung schmilzt.
"Verstehen" ist das Rätsel ihrer Werthaltung und
darin resistent gegen Oberbürgermeisters Fettnäpfe
oder Galerie Platzhirschendes Röhren. Verstehen ist:
Im Kunstverein Dachau genauso akribisch Zutaten
sammeln wie in der Pinakothek der Moderne – heißt: Das
Galadinner verspeisen ohnehin die Eingeflogenen nicht.
Die Entdeckung ist Gegenstand ihrer Recherchen, die
Wahrnehmung und was sie mit der Kunst tut und die
Kunst und was sie mit der Wahrnehmung tut.
Die "innere Notwendigkeit" diesmal auf Kuratorenseite
– ein Ansatz der Neunzigerjahre, dem Kleyboldt soeben
Dauer verleiht, den sie zum tragfähigen Konzept für
die Zukunft einer Wiedergewinnung des Auratischen in
der Kunst widmet.
Für viele von uns war es Prostitution - der Weg zum
Galeristen oder vor die zahllosen gähnenden Juroren.
Kleÿboldt brachte immer Bekleidung, auch Verkleidung
mit. Sie zeigte, wie viel Annäherung bei
entsprechendem Respekt möglich ist und wie billig die
Ergebnisse der Durchschauer werden.
Das Begehren zur Kunst – unabhängig der
Begehrlichkeiten von Geld und Macht sucht den Kern der
Gestaltfindung, den Kern des "Was willst Du
eigentlich".
Compassion and art – ihre Biographie ist verwoben mit
der Kunst nicht wie die Peggy Guggenheims, sondern als
geistreicher und formstarker Brennpunkt einer Szene,
die sich permanent horizontal in Anpassungsspielen zu
verlieren droht.
Soutine war nicht nur Programm der Diplomarbeit.
Soutine war ein Einblick in den Ort der Begegnung, in
eine Nähe, deren einziger Schutz die Kunst ist, das
Bild: die uralte Ikonostase am Scheitel der
Durchdringung von Wort und Bild."
Thomas Stadler, Künstler
5. Juni 2006
Ziegeleistrasse 1
A - 5110 Oberndorf bei Salzburg
Empfehlung Alfons Neumüller, Stellvertretender Leiter Regionalcenter Süd,
Stellvertretender Kaufmännischer Leiter, E.ON Kernkraft GmbH Kernkraftwerk Isar:
"Wagnis und Gewinn ?
Wir, das Führungsteam der Kernkraftwerke Isar, besuchten die Ateliergemeinschaft Mixküche
im Rahmen unserer jährlichen Strategietagung und wagten uns damit auf ein absolut ungewohntes Terrain.
In der unserem Berufstand entsprechenden «weisen Vorsicht und redundanzgestützten Sicherheit»" hatten wir Sie, Frau Kleÿboldt,
als sachkundige Wegbegleitung bestellt.
Das Wagnis wurde belohnt und unser Experiment, einmal uns vollkommen Fremdes kennenzulernen, ist umfassend gelungen.
Wir hatten uns auch für die richtige Begleitung entschieden.
Sie haben uns mit Ihren sehr umfassenden Einführungen zu den Künstlern, ihre Art des Schaffens und ihre Technik
sowie zu den ausgestellten Werken eingestimmt und auf diese «Reise» mitgenommen.
Wir konnten unsere eigenen Sichtweisen spiegeln mit den erklärenden Ausführungen von Ihnen
und weiterhin auch gegenüberstellen den Vorstellungen der Künstler.
Sie blieben keine Antwort auf unsere vielen Fragen schuldig. Sie haben uns unterschiedliche Betrachtungsweisen eröffnet und uns
erkennen lassen, dass diese durch den Betrachter immer subjektiv ausgelöst und gesteuert werden.
Wir mussten uns mit dem Unterschied unserer Berufswelt zu der der Künstler der Mixküche ausgiebig auseinandersetzen.
Danke für die sachkundige und charmante Begleitung in die für uns bisher unbekannte «Welt».
Es hat uns allen wirklich Spaß gemacht.
Freundliche Grüße
Alfons Neumüller"
Alfons Neumüller
Stellvertretender Leiter Regionalcenter Süd
Stellvertretender Kaufmännischer Leiter
1. Februar 2008
Kernkraftwerk Isar
E.ON Kernkraft GmbH
Kernkraftwerk Isar
84049 Essenbach
|